Keynote Speaker Digitalforum

Dr. Pero Mićić, Gründer und Vorstand der FutureManagementGroup AG, zählt international zu den führenden Experten für Zukunftsmanagement. Er hilft Top-Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Verwaltung mehr von der Zukunft zu sehen als die Konkurrenz und entscheidende Wettbewerbsvorteile der Digitalisierung für sich zu nutzen. Führungsteams und Zukunftsexperten großer Konzerne und führender Mittelständler zählen auf seine Beratung zu Ergebnissen und Methoden der unternehmerischen Zukunftsforschung. Als Keynote-Speaker ist Dr. Pero Mićić international unterwegs auf Fachtagungen und Veranstaltungen. Er begeisterte sein Publikum bereits in Städten wie Mexiko, Paris, Prag, Moskau, Singapur oder Kuala Lumpur – und am 18. September dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Digitalforums.

Neben Wirtschaftswissenschaften studierte er Future Studies in Deutschland und den USA. Er promovierte in Großbritannien über „Phenomenology of Future Management in Top Management Teams“.  Er entwickelte das „Eltviller Modell“ des Zukunftsmanagements und ist Dozent an renommierten Universitäten und Akademien. Zudem ist er Gründungsmitglied der Association of Professional Futurists (Berufsverband) in den USA, Vorsitzender des Beirats der European Futurists Conference, Vorsitzender der Konferenz „Internationales Trend- und Zukunftsmanagement“ und Beirat des weltweit ersten und ältesten Master-Studiengangs in Future Studies in Houston (USA).

Diesen absoluten Digitalisierung-Experten und Pionier des Zukunftsmanagements dürfen wir am 18. September im Industrieklub Dortmund begrüßen. Mit seiner Keynote „Wovon leben wir morgen“ wird er das Digitalforum 2019 einläuten. Dabei geht es ihm nicht um vage Prognosen und Szenarien, nicht um generische Megatrends und nicht um die naive Fortschreibung von Mikrotrends in die Zukunft. Seine Kernfrage ist: Wovon wird ein konkretes Unternehmen mit seinen Fähigkeiten in Zukunft leben? Wovon lebt ein Mitarbeiter, dessen Markt und damit der Marktwert seiner Fähigkeiten sich radikal verändert? Was wird der Motor ganzer Volkswirtschaften sein? Die Antworten darauf: mitten aus der Praxis und doch immer wissenschaftlich untermauert; provozierend, humorvoll und respektvoll!

Da wir im Vorfeld gerne noch etwas mehr zu seiner Sicht auf die Digitalisierung erfahren wollten, haben wir Dr. Pero Mićić drei Fragen zu seinem Vortrag und den Themen, die dabei im Mittelpunkt stehen werden, gestellt.

Der Keynote-Titel im Rahmen des Digitalforum Westfalen „Wovon leben wir morgen?“ deutet darauf hin, dass sich in Zukunft sehr viel, sehr schnell verändern wird. Welche Technologien spielen dabei aus Ihrer Sicht eine entscheidende Rolle?

Die entscheidende Rolle für den Wegfall von Aufgaben spielt die Digitalisierung, vor allem die künstliche Intelligenz in vielfältigen Formen und für die physischen Tätigkeiten die Robotik. Das heißt aber nicht zwingend, dass ganze Arbeitsplätze oder gar Berufe wegfallen. Mehr sind es einzelne Aufgaben, zumindest in der näheren Zukunft. Entscheidend ist, dass jeder in seinem Beruf diese neuen Werkzeuge nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance wahrnimmt und nutzt. Die besten Profis haben immer schon die besten Werkzeuge eingesetzt. Das gilt es zu lernen.

Welche Auswirkungen werden die technologischen Entwicklungen auf unsere Gesellschaft im Allgemeinen, aber auch unsere Arbeitswelt im Speziellen haben?

Es wird uns niemals an Arbeit und Aufgaben fehlen. Es wird höchstens an Kunden und Auftraggebern fehlen. Voraussichtlich werden wir auch dafür sorgen, dass jeder Mensch, der arbeiten will und kann, eine sinnvolle Arbeit und ein ausreichendes Einkommen hat. Dabei muss Arbeit und Einkommen nicht mehr so direkt miteinander verknüpft sein wie bisher. Wer nicht will oder nicht kann, wird möglicherweise ein Basis-Einkommen erhalten, das beispielsweise aus der Besteuerung von automatisierter Wertschöpfung durch Maschinen finanziert wird.

Welchen ermutigenden Gedanken können Sie uns bereits im Vorfeld der Veranstaltung mit auf den Weg geben?

Schon in früheren Umbruchphasen fürchteten wir, unsere Arbeitsplätze und unsere Rolle zu verlieren. Zum einen kam es jedoch nie dazu, zum anderen konnten wir uns damals wie heute nicht vorstellen, welche neuen Aufgaben und Berufe entstehen und geschaffen werden. Letztlich werden wir in einer besseren Welt leben als heute.

Gemeinsam gestalten wir das Morgen in Westfalen!

Digitalforum Westfalen 2019

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