Überall begegnen uns digitale, englische Begrifflichkeiten wie „Internet of Things“, „Augmented Reality“ oder „Artificial Intelligence“. So richtig greifbar sind diese Trendthemen für viele Menschen nicht. Vielmehr fällt es uns schwer, uns vorzustellen, was mit den Begrifflichkeiten eigentlich gemeint ist und wie diese sich konkret auf unser Leben auswirken. Gerade die „Artificial Intelligence“ (auf deutsch: Künstliche Intelligenz) wird uns zunehmend ein bisschen unheimlich – werden wir doch durch Hollywood & Co. mit dem Horrorszenario konfrontiert, dass Maschinen sich gegen die Menschheit verbünden. Doch ist damit wirklich schon alles zum Thema Künstliche Intelligenz gesagt?

Dr. Bettina Horster, Diplom-Informatikerin und Vorstand des Softwareunternehmens VIVAI Software AG, ist eine Expertin für das Thema Künstliche Intelligenz und hat in den letzten Jahren echte KI-Pionierarbeit geleistet. Besonders interessant wird ihre Arbeit dann, wenn es um mögliche Einsatzszenarien der Künstlichen Intelligenz geht. Denn Bettina Horster beschäftigt sich primär mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz für den guten Zweck – und ist damit ganz weit von einem Schreckenzenario à la Hollywood entfernt. Konkret arbeitet sie derzeitig an einem KI-Projekt, das den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnet. Die Zielsetzung des „Smart Service Power“-Projektes ist es, altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen und so den Autonomiegrad älterer Menschen möglichst lange möglichst hoch zu halten. Mehr dazu erfahren Sie im Rahmen des Vortrags von Dr. Bettina Horster am 18.09. auf dem Digitalforum Westfalen. Zur Einstimmung haben wir ihr im Vorfeld der Veranstaltung bereits drei Fragen gestellt:

Was bedeutet Digitalisierung für Sie als Unternehmerin?

Digitalisierung klingt so technisch – hier geht es doch darum die Menschen dabei mitzunehmen, wenn es um eine komplette Umgestaltung des zukünftigen Lebens geht. Durch die neuen Tools wird sich das gesamte Leben aller stark verändern. Ängste sind dabei ein schlechter Berater. Wir können als Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn wir die Menschen in den Mittelpunkt stellen – und das ist keine Floskel. Als VIVAI nutzen wir die Digitalisierung, um den Menschen ein besseres autonomes Leben in ihren eigenen Wohnung zu ermöglichen – mit der Sicherheit eines Seniorenheimes. Wir gestalten den demografischen Wandel für Menschen mit Einschränkungen

Überwiegen aus Ihrer Sicht die Chancen oder Risiken mit Blick auf die Digitalisierung?

Natürlich überwiegen die Chancen. Wenn wir einen soliden ethischen Ansatz zu den neuen Technologien wählen, dann kann so viel Gutes gelingen. Aber wir müssen die Künstlichen Intelligenzen richtig erziehen, wie kleine Kinder, damit sie sich so verhalten, wie wir das wollen. Wenn wir zulassen, dass aufgrund der Datenlage die Künstlichen Intelligenzen sich wie Hooligans verhalten – dann wird es sehr schwierig.

Was motiviert Sie persönlich, Unternehmen und Institutionen im digitalen Wandel zu begleiten?

Ich persönlich habe das große Glück etwas zu tun, was ich wirklich sinnvoll finde. Wenn wir es schaffen Menschen in ihren eigene Wohnungen zu belassen, dann ist das schon toll.

Gemeinsam gestalten wir das Morgen in Westfalen!

Digitalforum Westfalen 2019

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